Herren: Nördlinger Volleyballer meistern Pflichtaufgabe erfolgreich

Mit zwei klaren 3:0 Siegen setzten sich die Nördlinger Herren erfolgreich in Meitingen gegen ihre Gegner durch und dies trotz erschwerten Voraussetzungen. Verletzungsbedingt musste die Mannschaft in den letzten Wochen immer wieder auf Spieler verzichten und zum Samstag war noch nicht klar wer zum Spiel zur Verfügung steht. Glücklicherweise kamen aber noch gerade pünktlich die Pässe für zwei weitere Spieler zur Verstärkung des Teams an.
Im ersten Satz gegen den TSV Meitingen kamen die Nördlinger gleich gut ins Spiel. Von den Aufschlägen, den Angriffen, der Konzentration und Laufbereitschaft konnte der Trainer sehr zufrieden sein. Besonders die druckvollen und gezielten Aufschläge bereiteten den gegnerischen Spielern Schwierigkeiten und erfolgreiche Angriffe ihrerseits waren eine Seltenheit und so endete der Satz mit 25:10. Im zweiten Satz ließen die Nördlinger aber deutlich nach und luden den Gegner dazu ein wieder in das Spiel zurück zu kommen. Bis zum Mitte des Satzes blieb es eng (16:16) und erst zum Ende des Satzes hielten sie die Konzentration wieder hoch und konnten mit mehr Druck die entscheidenden Punkte zum 25:19 machen. Im folgenden Satz fingen sich die Herren wieder und lehnten sich spielerisch an den ersten Satz ein und gewannen wieder klar mit 25:10 Punkten.
Mit dem noch sehr jungen Team aus Gersthofen-Bieberbach erwarteten die Rieser im zweiten Spiel das Schlusslicht der Tabelle. Dies gab Matthias Grübl die Möglichkeit das Team umzustellen und Spieler auf anderen Positionen einzusetzen. Da nur selten ein brauchbarer Block vom Gegner gestellt wurde, hatten die Herren alle Freiheiten beim Angriff. Besondere Konstanz bewies Uwe Bachmann bei den Aufschlägen und auch bei den Angriffen konnte er fast immer etwas Brauchbares daraus machen. Auf Grund des klaren Klassenunterschiedes hatten die Jungs aus Gersthofen-Bieberbach nie eine Chance und Nördlinger gewannen klar drei Sätze mit 25:13, 25:10 und 25:9. Besonders positiv war hierbei, dass trotz des vielen Ausprobierens die Mannschaft weitgehend als Einheit funktionierte und gerade bei den Aufschlägen kaum Eigenfehler gemacht wurden.

Es spielten: Uwe Bachmann, Sven Bergfeldder, Nico Graf, Philipp Kramer, Daniel Leberle, Stefan Soldner, Sebastian Stadali, Rafal Szulinski, Sven Willig.